| 10Base2 |
Ethernet mit 10 MBit/s auf einem dünnen Coax-Kabel (RG-58), auch Cheapernet
genannt. Beide Enden des Kabels müssen mit einem Abschlusswiderstand von 50 Ohm terminiert
sein, dem Wellenwiderstand des Kabels. Bei 10Base2 befinden sich AUI und MAU auf der
Netzwerkkarte, sie wird über ein T-Stück an das Kabel angeschlossen. Ein Segment darf
maximal 185 Meter lang sein, maximal sind vier Repeater, also fünf Segmente möglich.
|
| 10Base5 |
Ethernet mit 10 MBit/s auf dickem Coax-Kabel (RG-8A/U, Yellow Cable), auch
Thick Ethernet genannt. Die Verkabelung beruht hier auf einem koaxialen Buskabel mit
50 Ohm Impedanz und einer max. zulässigen Länge von 500m (Yellow Cable).
Die Netzwerkteilnehmer werden über externe Transceiver angeschlossen,
die über sogenannte Vampir-Klemmen die Signale direkt vom Buskabel abgreifen,
ohne dieses durch Steckverbinder o. ä. zu unterbrechen. Getrennt
nach Sende-, Empfangs- und Kollisions-Information werden die Daten vom
Transceiver auf einem 15-poligen D-SUB-Steckverbinder zur Verfügung
gestellt.
|
| 10BaseT |
Ethernet mit 10 MBit/s über eine sternförmige Twisted-Pair-Verkabelung. Die
Stationen sind jeweils über ein eigenes Kabel von maximal 100 Meter Länge an einen zentralen
Verteiler (Hub oder Switch) angeschlossen. Impedanz des Kabels 100 Ohm. Als Steckverbinder
werden 8-polige RJ45-Typen eingesetzt, in denen die Paare auf den Pins 1/2 und 3/6
aufgelegt sind.
|
| 100BaseFx |
Ethernet mit 100 MBit/s (Fast Ethernet) über eine sternförmige
Glasfaserverkabelung (Multi- oder Monomode-Faser). Die maximale Kabellänge zwischen
Station und zentralem Verteiler beträgt 400 Meter.
|
| 100BaseT4 |
100BaseT4 spezifiziert eine Ethernet-Übertragung mit 100 Mbit/s.
Wie bei 10BaseT handelt es sich um eine physikalische Sternstruktur mit
einem Hub als Zentrum. Die zehnfache Übertragungsgeschwindigkeit
von 100 Mbit/s bei gleichzeitiger Einhaltung der Kategorie-3-Bandbreite
von 25 MHz wird u. a. auch durch die Verwendung aller vier Aderpaare erzielt.
Für jede Datenrichtung werden bei 100BaseT4 immer 3 Paare gleichzeitig
verwendet.
|
| 100BaseTx |
Ethernet mit 100 MBit/s (Fast Ethernet) über eine sternförmige
Twisted-Pair-Verkabelung mit vier Adern. Die maximale Kabellänge zwischen Station und
zentralem Verteiler beträgt 100 Meter.
|
| 1000BaseSX |
Ethernet mit 1000 MBit/s (Gigabit Ethernet) über eine Multimode-Glasfaser bei
einer Wellenlänge von 850 nm. Die maximale Kabellänge liegt je nach Fasertyp und -qualität
zwischen 220 und 550 Metern.
|
| 1000BaseLX |
Ethernet mit 1000 MBit/s (Gigabit Ethernet) über eine Multi- oder
Monomode-Glasfaser bei einer Wellenlänge von 1270 nm. Die maximale Kabellänge liegt je nach
Fasertyp und -qualität zwischen 550 und 5000 Metern.
|
| Abschlusswiderstand |
Um Signalreflexionen auf dem Bus zu vermeiden, sind bei einem
10Base2-Kabel an beiden Enden Widerstände von 50Ohm notwendig, entsprechend dem
Wellenwiderstand des Kabels. |
| Account |
Zugangsberechtigung (Benutzername und Paßwort) für einen Computer
oder ein Online-Angebot.
|
| ActiveX |
Microsofts Antwort auf Java; ActiveX Controls sind Programmteile, die der Browser
vom Web-Server lädt und automatisch ausführt.
|
| AdClick |
Begriff aus der Leistungsmessung für Online-Werbung: Anzahl der
Clicks auf einen Hyperlink, der zu den Informationen eines Werbetreibenden
führt.
|
| AdClick Rate |
Verhältnis von AdClicks zu PageViews: Gibt an, wie viele Nutzer
eine Online-Werbung tatsächlich angeklickt haben.
|
| Address Spoofing |
Vortäuschen einer falschen Internet-Adresse.
|
| Administrator |
Systemverwalter in einem Netzwerk, der meistens über alle Zugriffsrechte verfügt.
|
| ADSP |
AppleTalk Data Stream Protocol
|
| AdViews |
Zahl der Zugriffe auf eine Web-Seite.
|
| AEP |
AppleTalk Echo Protocol -- das Äquivalent zu ICMP (Ping) unter AppleTalk
|
| AFP |
Apple Filing Protocol (das Filesharing-Protokoll für Macs. Kann über AppleTalk und inzwischen auch über TCP transportiert werden)
|
| Agent |
Intelligentes Software-Programm, das im Auftrag des Users im Internet
nach Inhalten sucht oder Aufträge ausführt.
|
| Algorithmus |
Rechen- oder Bearbeitungsvorschrift.
|
| Alias |
Eine andere E-Mail-Adresse für einen Benutzer. Aliase
werden in Tabellen eingetragen, der Mailagent kann sich dann die
echte Adresse besorgen und die Nachricht zustellen.
|
| AlterNIC |
Versuch, mit einer alternativen DNS-Struktur
Geld zu machen, getarnt als politische Aktion.
Der "Vater" von AlterNIC, Eugene Kashpureff, hat inzwischen
eingelenkt, nach einer aufsehenerregenden Piratenaktion, bei
der die Root-Nameserver auf seine Server umgebogen wurden,
was für ein paar Tage zum Ausfall einiger Domains geführt hatte
(Sommer 1997).
|
| Animated GIF |
GIF-Variante, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind und filmähnlich hintereinander ablaufen.
|
| Anonymous |
Anonymer Zugriff auf einen Server (z.B. ftp, WWW oder News) ohne speziellen Account.
|
| Anonymous FTP |
Form von FTP, bei der es nicht nötig ist, daß der Benutzer
beim Host angemeldet ist. Meistens genügt auch die Angabe der E-Mail-Adresse
anstelle eines Paßworts.
|
| Anonymizer |
Wenn man eine Seite im Internet besucht, können Informationen
über den Besucher gespeichert werden. Darunter sind zum Beispiel Browserversion,
Betriebssystem und Provider. Unter anderem ist auch die IP-Nummer dabei. Sogenannte
Anonymizer filtern solche Informationen heraus und setzen dafür andere ein.
So kann man sich im Internet anonym bewegen. |
| ANSI |
(American National Standards Institute) Organisation in Amerika,
die Standards herausgibt, ähnlich wie das DIN-Institut in Deutschland.
|
| AppleTalk |
im Aussterben befindliche Sammlung von Netzwerk-Protokollen
ursprünglich von Apple für die Macintosh-Plattform entwickelt. AppleTalk
zeichnet sich durch ein hohes Maß an Selbstkonfiguration aus und
AppleTalk-Netzwerke sind in der Regel dadurch gekennzeichnet, daß sie
zusammengesteckt werden und aus dem Stand heraus funktionieren.
|
| Applet |
In Java geschriebenes Programm, das der Browser automatisch vom Server lädt und ausführt.
|
| Appz | Dies ist der Ausdruck, der auf Warez-Seiten
für Standardapplikationen gebraucht wird. |
| Archie |
Ein Archie ist ein Internetserver, der eine Datenbank von
verfügbaren Dateien auf ftp-Servern im Internet bereithält.
|
| ARP |
Address Resolution Protocol. In einem Netzwerk liefert ARP
die Zuordnung zwischen einer IP-Adresse und der Hardwareadresse
einer Netzwerkschnittstelle.
|
| ARPAnet |
Ein Vorläufer des heutigen Internet, benannt nach der Abkürzung
der Advanced Research Projects Agency, einer Unterbehörde des US-Verteidigungsministeriums.
|
| ASCII |
American Standard Code for Information Interchange,
amerikanischer Zeichencode zum Informationsaustausch. Der
meistverwendete Code in der Datenkommunikation. ASCII ist ein 7-
Bit-Code. Da heutzutage die Parität bei Datenübertragungen nur
noch selten benutzt wird, bleibt das achte Bit "frei". Deshalb
wird der Code häufig um landesspezifische Umlaute erweitert.
|
| ASP |
AppleTalk Session Protocol
|
| ATM |
Asynchronous Tranfer Mode: Sehr schnelles, auf ISDN basierendes Übertragungsverfahren,
bei dem der Datenstrom in Pakete unterteilt wird.
|
| ATP |
AppleTalk Transaction Protocol
|
| Attachment |
Anhang: binäre Datei, die als Anlage mit einer E-Mail mitgeschickt
wird.
|
| AU |
Audioformat, ursprünglich von Sun definiert. |
| Auto-Negotiation |
Da Ethernet-Komponenten mit unterschiedlicher Bandbreite verschiedene
Kodierungsverfahren einsetzen, zudem entweder im Halb- oder Vollduplexmodus arbeiten
können, müssen sich alle Partner auf eine Bandbreite und einen Modus einigen. Dies kann durch
den Benutzer erfolgen, der alle Komponenten manuell einstellt. In der Regel sind Ethernet-Geräte
aber in der Lage, durch die Auto-Negotiation selbst auszuhandeln, was die höchstmögliche
Bandbreite und der beste Modus ist.
|
| AUI |
Access Unit Interface, Schnittstelle auf der Seite des Rechners für die Verbindung
mit der MAU am Netzwerkkabel. Bei 10Base2 und allen Twisted-Pair-Varianten sind AUI und MAU
auf den Netzwerkkarten integriert.
|
| Backbone |
Der Backbone (engl. für Rückgrat) ist die "Hauptstraße"
eines Netzwerks. Über das B. werden einzelne Teilnetze miteinander
verbunden. Im Gegensatz zu den einzelnen Teilnetzen werden im B.
keine Stationen angeschlossen.
|
| Backdoor |
Backdoors sind sogenannte Hintertüren, die Programmierer meist zum Austesten eines Programmes eingebaut haben, um zum Beispiel nicht jedesmal sämtliche Passwörter eingeben zu müssen. So kann z.B. ein kleines Bild als versteckter Link zu einer Sicherheitsarea dienen. |
| Backslash |
Rückwärts-Schrägstrich auf der Tastatur
|
| Bandbreite |
Ein Kommunikationskanal hat eine bestimmte
Bandbreite, das heisst, es kann nur eine begrenzte Menge von Daten
pro Zeiteinheit und auch absolut übertragen werden. Datenmengen,
die über dieses Limit hinausgehen, verkraftet ein Kanal nicht.
Kommunikation wird dann nur noch schwer möglich oder bricht völlig
zusammen.
|
| Banner |
Werbebalken auf einer Webseite; es gibt aktive Banner mit Hyperlink
zum Angebot eines Werbetreibenden im Internet sowie statische Banner ohne
Link.
|
| Baud |
Anzahl der Statusveränderungen eines Mediums bei der Datenübertragung.
Ein Modem mit 14.400 Baud verändert das Signal, das es an die Telefonleitung
abgibt, 14.400 mal pro Sekunde. Jede Veränderung kann die Übertragung
von mehreren Datenbits bedeuten, so daß die tatsächliche Bit-Übertragungsrate
höher liegen kann als die Baud-Rate.
|
| BBS |
Bulletin Board System: Ein Mailboxsystem, bestehend aus einem Computer und der
dazugehörigen Software. BBS-Systeme werden zunehmend an das Internet
angeschlossen.
|
| BIND |
Berkeley Internet Name Daemon. Ein Domain Name Server-Programm.
|
| BNC |
(benannt nach Bayonet Neill Concelmann).
Bei der BNC-Steckverbindung handelt es sich um einen Bajonettverschluß
zum Verbinden zweier Koaxialkabel. BNC-Steckverbindungen werden in 10Base2-Netzen
zur mechanischen Verbindung der RG-58-Kabel verwendet.
|
| Body |
Hauptteil einer E-Mail, in der die eigentliche Nachricht steht.
|
| BOFH |
Acronym für "Bastard Operator From Hell". Ein Systemadministrator
ohne Toleranz für DAUs (siehe DAU). Viele BOFHs findet man in der Newsgruppe
alt.sysadmin.recovery, obwohl es inzwischen eine Toplevel-Newsgroup-Hierarchie
(bofh.*) gibt. Es gibt etliche Geschichten über BOFHs. Angefangen hat es mit den
Stories von Simon Travaglia (http://prime-mover.cc.waikato.ac.nz/Bastard.html).
|
| Bookmarks |
Lesezeichen, die man benutzt, um Seiten auf WWW- und ftp-Servern wiederzufinden.
|
| bps |
Bits per Second; maximales Datenvolumen, das innerhalb einer Sekunde
über eine Leitung übertragen werden kann (üblich sind auch Kbps (Kilobit/s)
für 1000 bps und Mbps (Megabit/s) für 1 000 000 bps).
|
| Bridge |
Filterelement, das den Datenverkehr zwischen Segmenten
regulieren kann. Dabei wird für jedes der ankommenden Datenpakete
überprüft, ob eine Übertragung in das jeweils andere Segment
nötig ist. Nur in diesem Fall wird das Paket weitergeleitet,
andernfalls nicht. Kollisionen breiten sich nicht über eine Bridge hinweg
aus, Broadcasts, mit denen die Hardwareadressen anderer Rechner im Netz herausgefunden
werden, dagegen schon. Ein Switch stellt im Prinzip eine sehr schnelle Multiport-Bridge dar.
Regel: Es dürfen nicht mehr als sieben Bridges hintereinander liegen ("Über
sieben Brücken mußt Du gehen ..").
|
| Broadcast |
Als Broadcast bezeichnet man einen Rundruf an alle Netzteilnehmer.
Eine typische Broadcast-Anwendung ist der ARP-Request. Auch andere Protololle nutzen
Broadcast-Meldungen. Sie werden nicht über Router oder Bridges weitergegeben.
|
Broadcast Storms (Denial-of-Service Attacke) |
Broadcast Storms richten besonders viel Schaden in lokalen Netzwerken an,
in denen jeder Rechner als Gateway fungiert und die Netzwerktopologie nur mangelhaft
gewartet wird. An jeden Rechner wird bei einer Broadcast Storm-Attacke ein Strom an
IP-Paketen geschickt, die allesamt an nichtexistierende Ziele adressiert sind. Wird dieser
Datenstrom für mehrere Rechner innerhalb dieses Netzwerkes aufrechterhalten, ist das gesamte Netzwerk recht bald ziemlich lahmgelegt, da die Rechner die falsch adressierten
Daten über die Gateways immer wieder in andere Subnetze verschieben. |
| Browser |
Programm zum Abrufen von Web-Seiten im HTML-Format (z. B. Netscape Navigator,
Microsoft Internet Explorer, Mozilla, Opera, Lynx etc).
|
| Buffer Overflow |
Speicherüberlauf. Dieser Angriff führt zu einem Fehler, der
unter Umständen dazu ausgenutzt werden kann, beliebigen Code auf einem Fremdrechner auszuführen. |
| CA |
Certificate Authority; Zertifizierungsstelle, die Schlüssel zur Übermittlung
vertraulicher Daten, zum Schutz vor Manipulationen und zur ldentitätsprüfung des
Urhebers vergibt.
|
| Cache |
Lokales Verzeichnis, in dem der Web-Browser die heruntergeladenen Daten
zwischenspeichert, um sich ggf. ein erneutes Laden vom Server zu sparen.
|
| Carrier |
Telekommunikationsunternehmen, die Datenleitungen auch aktiv verlegen.
|
| CCITT |
Comité Consultatif International Téléphonique et
Télégraphique, ein Internationales Gremium für Normen zu Telefon
und Telegraphie, an dem Vertreter von Post, Industrie und Wissenschaft
aus 159 Ländern teilnehmen. Normen zur Datenübertragung
sind beispielsweise die über Telefon (V-Normen), Datennetze
(X-Normen) und ISDN (I-Normen) - heute ITU-T.
|
| CERN |
Conseil Europeen pour la Récherche Nucléaire, Europäisches Labor für
Teilchenphysik. Hier entwickelte Tim Berners-Lee das WWW.
|
| CGI |
Common Gateway Interface; Protokoll, über das sich Web-Server mit externen
Programmen koppeln lassen (beispielsweise, um Benutzereingaben in einer Datenbank
zu speichern).
|
| CFV |
Call For Votes: Aufforderung zur Stimmabgabe an die Mitglieder einer
Newsgroup.
|
| Chat |
siehe IRC Chat
|
| Chap |
Challenge Handshake Protocol, Authentifizierungsmethode für
PPP mit verschlüsselten Passwörtern. |
| Client |
(Kunde) Clients sind die Benutzer, die Informationen haben
wollen. Client-Programme sind Programme, mit denen die
Benutzer von ihren eigenen Rechnern (PCs) aus auf die
Informationen, die auf den Servern gespeichert sind, zugreifen.
WWW-Client-Programme werden auch als Web-Browser bezeichnet.
|
| Client-Server |
Modernes Paradigma aus dem Bereich der Datennetze
und des Software Engineering. In einem Netz werden Aufgaben
delegiert, einige Rechner oder Programme (server) bieten
Dienstleistung an (Plattenplatz, Druckkapazität, Datenübertragung,
Kommunikation,...), andere können diese Dienstleistung anfordern
(client).
|
| Cocke |
Name für ein Programm zur Erzeugung von Fehlern, welche
die Perfomance und den Plattenplatz belasten und schließlich den Computer
zum Absturz bringen. |
| Com-Server |
Kleine Endgeräte in TCP/IP-Ethernet-Netzen,
die Schnittstellen für serielle Geräte und digitale E/A-Punkte über
das Netzwerk zur Verfügung stellen.
|
| Coax-Kabel |
Bei Coaxial-Kabel (oft auch auf Grund der Steckerbezeichnung als BNC-Kabel
bezeichnet) ist ein rundes Kabel aus einem Innenleiter, einer metallischen Schirmung und einem
Kunststoffmantel. Für Ethernet kommt Coax-Kabel mit einem Wellenwiderstand von 50 Ohm
zum Einsatz, Kabelfernsehen dagegen benutzt 75-Ohm-Kabel.
|
| Content Provider |
Firma, die Inhalte (z.B. News-Dienste, Infos im allgemeinen) im Online-Bereich anbietet.
|
| Cookies |
Informationen, die der Web-Server im Browser ablegt, beispielsweise eine Kundennummer,
über die der Benutzer bei einem Folgebesuch identifiziert werden kann.
|
| CORE |
Internet Council of Registrars: Dachorganisation der "neuen"
Registries. Soll später InterNIC komplett ersetzen.
|
| Cracker |
Ein Cracker ist ein Hacker, der in fremden Systemen die Sicherheitsmechanismen überwindet. Der Begriff Cracker wurde Mitte der 80er Jahre eingeführt. Cracker erstellen meist kleine Programme, die von verschiedenen Programmen den Passwortschutz oder das Testzeitlimit außer Kraft setzen. So gibt es beispielsweise für verschiedene Softwarepakete, die normalerweise 30 Tage lang zu testen sind, einen Crack, mit dem die Zählfunktion für die benutzen Tage ausgeschaltet wird und somit das Programm für immer nutzbar gemacht wird. |
| Cracking |
Cracking nennt man das Überwinden von Sicherheitsvorkehrungen in einer Software oder das einbrechen in Computersystemen. Auf entsprechenden Hackerseiten findet man oft ganze Anleitungen (auch Tutz genannt) zum cracken von Programmen. |
| CRC |
Cyclic Redundancy Check, Prüfsumme, in
Übertragungsprotokollen verwendet.
|
| CyberCash |
Gängige Bezeichnung für ein Zahlungsmittel im Internet, das
lediglich auf Software basiert ("virtuelles Geld"), im Gegensatz zu Systemen,
die auf Chipkarten basieren ("elektronische Geldbörse").
|
| Cyberspace |
Vom Science-Fiction-Autoren William Gibson geprägte Bezeichnung
für einen vom Computer erzeugten virtuellen Erlebnisraum.
|
| Daemon |
Prozeß auf einem Server, der bestimmte Dienste zur Verfügung stellt, z. B.
ftpd (ftp-Daemon, also ftp-Server) oder httpd (WWW-Daemon).
|
| DARPA |
(Defence Advanced Research Project Agency) Militärische Forschungsbehörde
in den USA, die wesentlich an der Entwicklung des Internet beteiligt war.
|
| datagram |
Datenpaket. Im Gegensatz zum Datenstrom kommt ein Paket
ohne vorherige Ankündigung an. In IP werden Datagramme benutzt.
|
| Datenbank |
Eine strukturierte Datensammlung; die Informationen sind meist in Form von
Datensätzen abgelegt; innerhalb eines Datensatzes sind die Informationen
bestimmten Kategorien (Feldern) zugeordnet.
|
| DAU |
Dümmster Anzunehmender User. Spitzname für Benutzer, die
sich durch besonders tolpatschiges Verhalten auszeichnen. Beliebtes
Gesprächsthema von altgedienten Netzadministratoren. Merke: Jeder
ist mal DAU gewesen.
|
| DDNS |
Dynamic Domain Name Service, vergibt zusätzlich zur IP-Adresse (DHCP)
auch dynamisch einen Domain-Namen innerhalb eines TCP/IP-Netzes.
|
| DDP |
Datagram Delivery Protocol (Layer 3 Protokoll innerhalb AppleTalk)
|
| Denial-of-Service Attacke |
Diese Gruppe von Angriffsstrategien dient meist dem Lahmlegen eines Rechners oder einzelner Funktionen dieses Rechners. Dabei wird in der Regel der Aspekt ausgenutzt, daß die Ressourcen (Speicher, Rechenzeit, etc.) auf einem Rechner nur in begrenztem Maße vorhanden sind. Ein Denial of Service Attack versucht nun auf dem angegriffenen Rechner eine der Ressourcen zu überlasten, so daß der Rechner seinen regulären Aufgaben nicht mehr nachkommen kann und seine Clients nicht mehr bedienen kann. Denial-of-Service Attacken stellen eine wichtige Gruppe von Angriffen dar, da sie oft als Vorstufe zu einem wesentlich weiterreichenden Angriff dienen. Das Konzept dabei läßt sich recht einfach verstehen, wenn man zum Beispiel an Hijacking-Angriffe denkt: Erst wird ein Rechner ausgeschaltet und anschließend wird dessen Stelle im Netzwerk übernommen. |
| DE-CIX |
Das Deutsche "Commercial Internet Exchange" ist eine
Vereinbarung zwischen den Service-Providern
hinsichtlich der kommerziellen Nutzung des Internet. Sie umfaßt
den Betrieb eines gemeinsamen Knotenpunkts der Provider-Netze in
Frankfurt, der das Routing von Daten zwischen deutschen
Internet-Teilnehmern vereinfachen und beschleunigen soll.
|
| DE-NIC |
Das "Deutsche Network Information Center" mit Sitz in
Karlsruhe ist für die Vergabe von Domains und IP-Nummern in der
Top-Level-Domain "de" zuständig. DE-NIC verwaltet zusätzlich den
Primären Namensserver der Domain "de", der die Namen und IP-Nummern
aller im deutschen Internet angeschlossenen Computer dokumentiert.
DE-NIC administriert das Internet in Zusammenarbeit mit
internationalen Gremien sowie dem IV-DENIC.
|
| DHCP |
Dynamic Hast Configuration Protocol, weist einem Client im TCP/IP-Netz
dynamisch eine IP-Adresse zu. Grundsätzlich bekommt jeder Netzteilnehmer bei
jeder neuen Verbindung eine andere IP-Adresse zugeteilt. Aus diesem Grund müssen
Netzwerkkomponenten wie Webserver, die immer über eine festgelegte IP-Adresse
angesprochen werden, von der IP-Adressenvergabe über DHCP ausgeschlossen werden.
|
| Dial-up connection |
Einwählverbindung von einem PC zu einem Host per Modem.
|
| Dienst |
allgemeiner Begriff für Programm, das sich die Dienste eines Servers
zunutze macht (z. B. ein WWW-Browser oder ein ftp-Programm ).
|
| DIGI |
Deutsche Interessengemeinschaft Internet, eingetragener
Verein. Nimmt für sich in Anspruch, die Interessen der Nutzer
des Netzes zu vertreten. Seit Anfang 1997 tritt DIGI als ISOC.DE auf.
|
| Domain |
heißt Ümgebung". Gemeint ist damit ein Teil der INTERNET-Adresse,
die wie folgt aufgebaut ist: rechnername.subdomain.top-level-domain.
|
| Distributed DoS (DDoS) |
Eine Denial-of-Service Attacke, an dem sich mehrere Rechner beteiligen.
Je nach Intensität (also Bandbreite) können solche verteile Attacken ganze
Netzwerkknoten lahmlegen. |
| Domain-Namen |
Untergliederungseinheit der hierarchisch aufgebauten Computernamen im
Internet; der Name "www.foo.de" enthält beispielsweise die Toplevel-Domain
"de", die Secondary Domain "foo" und den Rechnername "www". Während
Top-Level-Domains fest vorgegeben sind, kann man Secondary-Domain-Namen
bei den zugehörigen Verwaltungsstellen (NIC, DE-NIC) beantragen.
|
| Download |
Herunterladen: Vorgang, bei dem Daten aus dem Internet auf die Festplatte
eines Computers kopiert werden.
|
| DNS |
1. "Domain Name Service". Methode, Nachrichten mit Hilfe von
domain-Bezeichnungen (Rechnernamen) an die richtigen IP-Adressen
ausliefern zu können.
2. Der "Domain Name Server" setzt die
Klartextnamen von Computern in IP-Adressen um und umgekehrt.
Domains sind Namensbereiche wie z. B. "palermo.netzmafia.de".
|
| Durchsatz |
Tatsächlich erreichte Datentransferrate bei der Übertragung im Internet,
hängt von der Bandbreite, der Serverleistung, der Performance des Modems/Adapters
und der Anzahl der gleichzeitig surfenden Teilnehmer ab.
|
| EBCDIC |
Extended binary coded decimal interchange code. Neben
ASCII ein anderer, heute weniger verbreiteter Codierungsstandard
für Zeichen (z.B. Siemens, IBM).
|
| EBONE-Konsortium |
Zusammenschluß von europäischen Forschungs- und
kommerziellen Netzen. Zur Zeit sind 38 Internet Service Provider
aus 24 Ländern angeschlossen.
|
| E-Cash |
Electronic Cash,
elektronische Bezahlung per Internet über spezielle Dienstleister, die in der
Regel eine Art Konto für ihre Kunden führen.
|
| ECRC |
European Computer-Industry Research Centre GmbH.
Gemeinsames Forschungszentrum von Siemens (de), Bull (fr) und ICL
(gb), das unter anderem auch in München einen Internet-Knotenpunkt
betreibt. Gründungsmitglied des EBONE-Konsortiums.
|
| EIA |
Electronic Industries Association. Amerikanische Vereinigung
der Elektronikindustrie, die u.A. auch Standards für
Datenkommunikation herausgibt (z.B. RS-232-C).
|
| Emulation |
Nachvollziehen der Funktionalität eines anderen
Gerätes auf einem Rechner. Beispiel: Terminalemulation.
|
| E-Mail |
Elektronische Post
|
| Einwahlknoten |
Telefonnummer eines Providers, über die der User Zugang zum Internet
oder zu eine kommerziellen Online-Dienst erhält.
|
| Emoticon |
Aus Tastursymbolen erzeugtes Symbol, mit dem ein Teilnehmer im Internet
seinen Gemütszustand ausdrücken kann (Smiley).
|
| Encryption |
Bezeichnung für Verschlüsselungs- oder Chiffrierverfahren
im Internet.
|
| Ethernet |
Ist eine bestimmte Art von Netzwerk, über den viele Rechner verbunden sind.
Rechner, die das TCP/IP-Protokoll zum Austausch von Daten verwenden,
sind häufig über Ethernet an das INTERNET angeschlossen.
|
| Exploit |
Ein Programm, daß eine Sicherheitslücke im Zielrechner
demonstriert. |
| Extension |
Dateiendung
|
| FAQ |
Frequently Asked Questions. Zusammenfassung der
wichtigsten und elementaren Zusammenhänge zu einem Thema. FAQs
werden häufig freiwillig und von Privatpersonen geschrieben,
manchmal auch von Firmen zu ihren Produkten. Werden im Usenet in
der newsgroup news.answers (und ähnlichen) zu verschiedenen Themen
regelmäßig veröffentlicht.
|
| Fehlerkorrektur |
Nach dem Entfernen der Redundanz muß auf die
nackte Information wieder künstliche Redundanz aufgesetzt werden,
um eine sichere Übertragung zu gewährleisten. Das wird nach
bestimmten Verfahren getan, die eine Erkennung oder Korrektur von
Übertragungsfehlern ermöglichen. Eine Fehlerkorrektur besteht im
Anhängen einer bestimmten Menge Bits an die eigentliche
Information, was eine Fehleranalyse des Datenwortes nach
bestimmten mathematischen Verfahren erlaubt.
|
| File Server |
Ein File Server ist ein Computer, der seine Dateien allen anderen Rechnern im
Netz zur Verfügung stellt. Dadurch kann jeder im Netz auf dieselben Daten
zugreifen.
|
| Filetype |
Dateityp
|
| Finger |
Dienstprogramm, das Informationen über Benutzer eines
Rechners liefert. Es erlaubt Ihnen, den Loginnamen von
jemandem herauszufinden (und damit auch die E-Mail-Adresse), sowie seinen
bzw. ihren richtigen Namen, sofern Sie wissen, welchen Computer Ihr Gegenüber
benutzt. Finger teilt Ihnen mit, ob der Benutzer im Moment eingeloggt
ist. Obwohl Finger sehr eng mit UNIX verbunden ist, gibt es Clients die
es Ihnen ermöglichen, Finger-ähnliche Abfragen von anderen Systemen
aus durchzuführen.
|
| Firewall |
Wörtlich übersetzt: Brandschutzmauer; spezielle Hard- und Software, die
das Netz einer Firma vor Eindringlingen aus dem Internet schützt (bspw. über Proxies).
|
| Flame |
Das elektronische Gegenstück zum bitterbösen Leserbrief,
nur viel direkter und heftiger. Werden von Leuten geschrieben, die einen
Verstoß gegen das Netiquette entdeckt zu haben glauben
und können sehr persönlich sein.
|
| FOIRL |
"Fiber Optic Inter Repeater Link", Glasfaserverbindung zwischen
Repeatern.
|
| Follow-up |
Antwort auf eine Nachricht in einer Newsgroup oder Mailing List.
|
| Forms |
Formulare auf HTML-Seiten (mit Eingabefeldern, Radio-Buttons und Checkboxen,
Drop-Down-Listen etc.)
|
| Frame |
Rahmen: Von Netscape entwickeltes Verfahren, um das Fenster eines Browsers
in mehrere separat aktivierbare Bereiche aufzuteilen.
|
| Freeware |
Freie Software. Ein Autor hat ein Programm geschrieben
und stellt es uneigennützig jedem zur freien Benutzung zur Verfügung.
Wenn nicht anders verfügt, können Freeware-Programme kopiert
und beliebig weitergegeben werden, der Autor bleibt allerdings
im Besitz des Copyrights.
|
| FTP File Transfer Protocol |
Standard zur Datenübertragung via Internet (auf der Grundlage von
TCP/IP); wird von fast allen Browsern unterstützt.
|
| Gateway |
Übermittlungsstelle als Grenzübergang zwischen zwei
verschiedenen Netzen, Diensten oder Rechnern. Die Daten müssen
beim Überschreiten der Grenze eventuell im Format geändert,
ergänzt oder reduziert werden. Gateways zwischen zwei Diensten
oder Netzen stellen immer nur eine Näherungslösung dar, da sich
beim Grenzübergang auch meistens die Funktionalität ändert und
somit eventuell einige Eigenschaften wegfallen oder hinzukommen.
Zum Beispiel gibt es ein Gateway zwischen dem Internet und
CompuServe. Aber auch ein Rechner, über den eine E-Mail zwischen
zwei anderen Rechnern im selben Netz läuft, kann als Gateway
bezeichnet werden.
|
| GIF |
Graphics Image Format. Im WWW häufig benutztes Grafikformat mit maximal 256 Farben, das mit
Datenkompression arbeitet, um kleine, schnell zu übertragende Dokumente
zu erzielen (Animated GIF).
|
| Gopher |
Ein textbasiertes Menü-System, um Angebote auf dem Internet aufzufinden
und sichtbar zu machen. Bis zur Erfindung des World Wide Web (siehe dort)
die einfachste Möglichkeit, sich im Internet zu bewegen; häufig
noch in älteren Internet-Seiten zu finden.
|
| gTLD |
Generic Top Level Domains: Der Name ist irreführend und steht seit
der Unterzeichnung des GTDL MOU für die sogenannten "Neuen TLDs".
|
| gTLD MOU |
gTLD Memory of Understanding (Gründungsurkunde für die neuen
Aktivitäten und zur Installation der neuen Registries).
|
| Hacker |
Hacker haben Spaß am Umschreiben von Programmen. Ihr Ziel ist es,
sich ständig zu verbessern und Zusammenhänge zu begreifen, die sich nicht auf
Anhieb erschließen. Hacker reagieren empfindlich, wenn sie ausschließlich
mit illegalen Aktionen in Verbindung gebracht werden. Hacker sehen sich gerne als Elite. |
| Halbduplex |
Kommunikationsmethode, bei der immer nur ein Gerät zu einer bestimmten Zeit
Daten senden kann.
|
| Handshake |
Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluß über die serielle
Schnittstelle, also zum Beispiel zwischen Computer und Modem oder zwischen
zwei Modems, kontrolliert.
|
| Header |
Verwaltungsinformation, die einem Datenpaket, einer E-Mail oder
einem news-Artikel hinzugefügt wird, um den Transport zu
gewährleisten. Vergleichbar mit einem Adreßaufkleber auf einem
Postpaket. Header gibt es aber auch in anderen Bereichen und
bezeichnet jeweils eine Kopfinformation, die über den eigentlichen
Daten angebracht wird.
|
| Helper Application |
Hilfsprogramm, das ein Client heranzieht, um Dateien zu bearbeiten,
die er selbst nicht kennt.
|
| Hits |
Anzahl der Dateizugriffe auf einen Web-Server (alle HTML-Seiten,
Grafiken, Applets usw. zusammen und daher nicht sehr aussagekräftig).
Besser ist die Angabe in Visits und Pageviews.
|
| Homepage |
Meint zugleich Leit-Seite von Firmen und die persönliche "Visitenkarte"
von Privatpersonen im WWW.
|
| Host |
Bezeichnung für einen Rechner im Netz. remote host: der
entfernte Rechner, mit dem eine Verbindung aufgebaut werden soll.
local host: der eigene Rechner, mit dem man eine Verbindung zum
remote host aufbauen will.
Laufen mehrere Web-Server auf einem Computer, läßt sich
dieser mit mehreren (virtuellen) Hosts ausstatten.
|
| Hostmaster |
Für den Betrieb von Nameservern und damit verwandte Tätigkeiten
verantwortlicher Mitarbeiter. Der Name entstand in Anlehnung an den für E-Mail
verantwortlichen "Postmaster".
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| HTML |
(Hypertext Markup Language)
HTML ist das Format, in dem die Text- und Hypertext-Informationen
im WWW gespeichert und übertragen werden.
Der derzeit gültige Standard ist HTML 4, neue,
erweiterte Versionen werden vom W3-Consortium entwickelt.
HTML ist eine "Content-based Markup Language" mit SGML-Syntax.
HTML unterstützt ein "logisches Markup", bei dem die logische
Bedeutung der Textteile so festgelegt wird, daß sie vom
jeweiligen Web-Browser in der für den Benutzer (Client)
optimalen Form dargestellt werden können.
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| HTTP |
(HyperText Transport Protocol)
Standardisiertes Protokoll, mittels dessen sich Web-Server und
Browser miteinander 'unterhalten'.
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| HTTPS |
HTTP über SSL.
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| Hub |
Regenerierverstärker für sternförmige Verkabelungsmedien (10BaseT und 100BaseT).
In der Funktionsweise vergeleichbar mit dem Repeater. Datenpakete, die der Hub auf einem Port
empfängt, werden auf allen anderen Ports ausgegeben. Neben Hubs für 10BaseT
(10Mbit/s) und 100BaseTX (100Mbit/s) gibt es sogenannte Autosensing-Hubs, die automatisch
erkennen, ob das angeschlossene Endgerät mit 10 oder 100Mbit/s arbeitet.
Über Autosensing-Hubs können problemlos ältere 10BaseT-Geräte
in 100BaseT-Netzwerke eingebunden werden.
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| Hyper-G |
Von der Uni Graz entwickeltes Hypertext-System, gegenüber HTML
verfeinert, bislang aber noch nicht verbreitet (auch: Hyperwave).
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| Hypertext |
Unter Hypertext versteht man Texte mit Querverweisen, die
ähnlich wie in einem Lexikon oder in einer Literaturliste die
Verbindung zu weiteren Informationen herstellen.
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| Hyperlink |
1. Per Mausklick aktivierbare Verbindung zu einer anderen Webseite oder
zu einem beliebigen Element in einem HTML-Dokument; wird im Browser-Fenster
meist als unterstrichener und farblich hervorgehobener Text (blau) erkennbar.
2. anderes Wort für "extrem gemein".
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| Hypermedia |
Mit Hypermedia bezeichnet man Multi-Media-Systeme (Texte,
Bilder und Töne) mit Querverweisen wie bei Hypertext.
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| IAB |
Das "Internet Architecture Board" (früher: Internet Activities Board)
ist für die technische Weiterentwicklung der Internet-Protokolle zuständig
(www.iab.org). Zusammengesetzt aus 13 Mitgliedern der IETF, außerdem nehmen teil
IANA, der RFC-Editor, IESG und IRTF.
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| IAHC |
Internet Ad Hoc Commission (heute: POC bzw. ICANN).
Setzte sich zusammen, um sich ein Konzept für die drohende
DNS-Krise auszudenken. So enstand das gTLD MOU.
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| IANA |
Das "Internet Assigned Numbers Authority" ist für alle
eindeutigen Ressourcen im Netz, also Netzadressen, Domainnamen, Portnummern
u.v.a.m. Arbeitet nach dem Verständnis der amerikanischen Regierung in deren
Auftrag, ist nach eigenem Verständnis jedoch nur der Gemeinschaft der
Internet-Nutzer verpflichtet.
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| ICANN |
Das "Internet Corporation for Assigned Names and Numbers" ist
das "Aufsichtsgremium" für die Vergabe von Top Level Domains und für
die Registrare (www.icann.org).
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| ICMP |
Internet Control Message Protocol. Protokoll, das auf der gleichen
OSI-Ebene wie IP liegt und hauptsächlich zur Übertragung von
Fehler- und Steuermeldungen in IP-Netzen dient. ICMP bietet außerdem
die Möglichkeit einer Echo-Anforderung; auf diese Weise läßt
sich feststellen, ob ein Bestimmungsort erreichbar ist.
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| Icon |
Symbol, das per Mausklick aktiviert werden kann, um eine Funktion oder
ein Programm im Internet oder auf dem Rechner zu starten.
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| IESG |
Internet Engineering Steering Group: Projektleiterkonferenz
der IETF.
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IETF |
Die "Internet Engineering Task Force" koordiniert langfristige
technische Entwicklungen im Internet (www.ietf.org). Verabschiedet die
RFCs und koordiniert die Arbeitsgruppen für die Entwicklung neuer
Protokolle der Internet Protocol Suite.
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| Inetd |
Internet-Daemon, ein "SuperDaemon unter Unix und OS/2, der andere
Daemons starten und kontrollieren kann.
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| Interface |
Schnittstelle zwischen Mensch und Computer oder zwischen zwei Teilen
eines Computersystems oder von zwei Netzwerken.
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| Internet |
Weltweites, dezentralistisches Rechnernetz auf TCP/ IP-Basis. Inzwischen das
populärste Netz der Welt mit geschätzten 50 Mio. teilnehmenden Anwendern.
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| Internet Society (ISOC) |
Eine Organisation, deren Mitglieder am Aufbau des globalen Netzwerks
beteiligt sind; quasi die oberste Instanz des Internet.
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| InterNIC |
Zuständig für .COM/.ORG/.NET/.EDU/ und die anderen klassischen
TLDs. Wird seit 1992 von der Firma NSI Ltd. im Auftrag der IANA
verwaltet. Weitere Aufgaben umfassen auch den Betrieb bzw. die
Koordination der Root-Nameserver.
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| Intranet |
Firmeninternes Netz auf Internet-Technologie und TCP/IP basierend.
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| INXS |
Das Projekt "Internet eXchange Service" des Internet-
Providers ECRC (European Computer-Industry Research Center) steht
in direkter Konkurrenz zu DE-CIX. Voraussetzung für die Teilnahme
ist, daß der Internet Service Provider von RIPE als "Local
Internet Registry" für die Top-Level-Domain "de" anerkannt ist.
Außerdem muß die Firma Mitglied im IV-DENIC sein und mit
mindestens zwei weiteren Anbietern einen kostenlosen Datenaustausch
vereinbaren.
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| IP |
Internet-Protocol. Verbindungsloses Protokoll für die
blockweise Datenübertragung zwischen zwei Rechnern im Internet.
IP-Pakete tragen als Absender- und Empfängeradressen IP-Adressen.
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| IP-Adresse |
Eindeutige Adresse eines Internet-Rechners (z. B. 192.168.0.1).
Sie wird vom Provider entweder fest oder dynamisch (DHCP) vergeben.
Eine IP-Adresse besteht aus vier Bytes (Zahlen
zwischen 0 und 255), die durch Punkte getrennt sind, zum Beispiel
193.96.28.72. Die Zahlen identifizieren (nicht direkt ablesbar)
das Netz und die Unternetze sowie den Computer selbst.
Üblicherweise adressiert man nur programmintern mit IP-Nummern. An
der Oberfläche erscheinen statt dessen Klartextnamen. Die
Zuordnung von Namen zu Adressen übernimmt der DNS. IP-Adressen
werden für verschiedene Netzklassen vergeben.
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| IP-Masquerading |
Beim IP-Masquerading werden mehrere private IP-Adressen auf
eine einzige öffentliche Adresse umgesetzt. |
| IPX/SPX |
Von Novell entwickeltes und in allen Windows-Netzen verfügbares
LAN-Protokoll (Internet Packet eXchange/Sequenced Packet eXchange). Die beiden
Protokollschichten erlmöglichen ein verbindungsorientiertes Protokoll mit
Datensicherung. IPX sorgt für die Adressierung und den Versand der Datenpakete,
SPX überwacht die korrekte übertragung. In WIndowsnetzen effizienter als
NetBEUI.
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| IRC (Internet Relay Chat) |
IRC erlaubt einem User, mit anderen
Benutzern in sogenannten "chat rooms" zu kommunizieren. Alles läuft
in Echtzeit und ist nur auf die jeweilige Schreibgeschwindigkeit und die Regeln
des jeweiligen Raumes beschränkt. Es gibt "room operators", d. h. Aufsichtspersonen,
die einen User aus dem Raum entfernen können, wenn er die Regeln
nicht befolgt.
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| IRTF |
Internet Research Task Force, eine Arbeitsgruppe der IETF.
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| ISAPI |
Internet Server Application Programming Interfaces Protokoll,
über das sich Web-Server mit extemen Programmen koppeln lassen.
Von Process Software und Microsoft als leistungsfähigere Alternative zu CGI
entwickelt (s. a. NSAPI).
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| ISC |
Internet Software Consortium, zuständig für die
Referenzimplementierungen der zentralen Internetprotokolle.
Damit auch u.a. zuständig für die Entwicklung des BIND.
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| ISDN |
Integrated Service Digital Network: Vor allem in Europa verbreitetes
digitales System, das hohe Übertragungraten von Sprache oder Daten
über das Telefonnetz ermöglicht.
Für den Einzelanwender, der sich über Telefonleitung ins Internet
einwählt, stellt ISDN die derzeit schnellste Verbindungsform dar.
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| ISI |
Information Science Institute, untergebracht an der
USC, koordinierte schon früh die Internetaktivitäten.
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| ISO |
International Standardisation Organisation, Internationale
Normungsorganisation. Internationales Gegenstück zu staatlichen
Normungsinstituten wie ANSI oder DIN.
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| Iso |
Gecracktes Programm. Im Gegensatz zum Rip ist hier der vollständige
Lieferumfang der Orginalversion beibehalten. |
| ISOC |
Die "Internet Society" koordiniert als Vereinigung der Internetnutzer
die technische Weiterentwicklung des Internet. Sie ist aufgeteilt in Unterorganisationen
("Chapters"), nach Themen oder Regionen. Offen für alle Interessierte (www.isoc.org).
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| Internet Service Provider (ISP) |
ISPs bieten einen Zugang zum Internet (per Modem, ISDN oder Standleitung).
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| Internet Presence Provider (IPP) |
IPPs bieten "Webspace" an, also etwas Platz im Internet auf dem
Rechner des Anbieters. Das kann vom einfachen Webspace-Angebot bis zu
einen komplett eigenen Server reichen.
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| ITU |
International Telecommunication Union, Internationale
Normungsorganisation.
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| IV-DENIC |
Der "Interessenverband Deutsches Network Information
Center" setzt sich aus bundesdeutschen Internet-Anbietern zusammen.
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| Jitter |
Phasenschwankung eines Signales.
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| Java |
Von Sun entwickelte Programmiersprache. Da Java-Programme nicht auf
Maschinencode, sondern einem speziellen Bytecode basieren, laufen sie auf
jeder Plattform (sofern ein Java-Interpreter für die Plattform existiert).
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| Javascript |
Von Netscape definierte Skriptsprache, die vom Browser interpretiert wird.
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| JPEG |
Ein von der Joint Pictures Experts Group definiertes und im WWW recht
verbreitetes Bildformat. Es kann im Gegensatz zu GIF beliebig viele Farben
darstellen. Ein spezieller, verlustbehafteter Kompressionsalgorithmus sorgt
dafür, daß die Bilder klein bleiben.
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| Kaskadierung |
TP-Hubs verfügen meist über mindestens einen zusätzlichen
Port zum Anschluss eines weiteren Segments (= Kaskadierung).
Stackable Hubs lassen sich über spezielle Ports zu einem großen
Repeaterstack verbinden. Es gibt zwei Methoden:
Bei der ersten Methode werden die Hubs über TP-Kabel verbunden.
In diesem Fall zählt jeder Hub als ein Repeater im Sinne der
Repeaterregel. Die Hubs müssen aber nicht unmittelbar beieinander stehen.
Bei der zweiten Methode werden die Hubs über spezielle Busports und in der
Regel sehr kurze Buskabel verbunden. Vorteil dieser Kaskadierung ist,
daß alle so verbundenen Repeater als ein Repeater bezüglich
der Repeaterregel zählen.
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| Knowbots |
Automatisiertes Werkzeug zum Sammeln von Informationen aus verschiedenen
Rechnersystemen über das Internet.
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| Lamer |
In der Warez-Szene ein Anwender, der alte Warez weiterleitet. "Alt"
bedeutet in diesem Zusammenhang meist älter als drei bis fünf Tage.
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| LAN |
Local Area Network: Firmennetzwerk, früher meistens auf proprietären
Standards basierend, heute immer häufiger als offenes TCP/IP-System
ausgeführt (siehe Intranet).
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| Large Packet-Attacks |
Siehe Ping of Death |
| Larval Stage |
Als Larval Stage bezeichnen Hacker eine Phase, in der sie sich auf nichts anderes als auf das Umschreiben von Programmen beschränken. |
| LDAP |
Das Lightweight Directory Access Protocol stellt eine vereinfachte und für das
TCP/IP-Protokoll angepaßte Version des X.500 Protokolls dar. Es ermöglicht
im Internet und Intranet den vereinfachten Zugriff auf Verzeichnisse auf anderen
Rechnern. Die Verzeichnisse müssen hierarchisch aufgebaut sein, sie können als
Inhalt Dateien, Adressen, Listen und andere Daten enthalten.
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| Link |
Verweis in HTML-Seiten auf anderes Dokument. Im Browser meist farblich oder
unterstrichen hervorgehoben.
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| LiveRadio |
Dateiformat, das das Abspielen von Audio-Streams während der Downloads vorsieht.
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| Logfile |
Datei, mit der Besuche aus dem Internet protokolliert und ausgewertet
werden können.
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| Login |
Sich auf einem fremden Computersystem anmelden, häufig mit der
Eingabe eines Benutzernamens und eines Paßworts verbunden.
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| Logische Bomben |
Eine Logische Bombe ist ein spezielles Trojanisches Pferd, daß
sich nicht beim ersten Start aktiviert. Es ist möglich, eine gewisse Zeit ganz
normal mit dem Programm zu arbeiten. Die zerstörerischen Funktionen werden
erst aufgerufen, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. Dies kann z.B. ein bestimmtes
Datum oder der 10. Aufruf des Programmes sein. |
| Lurker |
Teilnehmer an einer Newsgroup oder Mailing List, der sich nie selbst
zu Wort meldet (engl. "to lurk" = lauern).
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| LWL |
Lichtwellenleiter, anderer Begriff für Glasfaserkabel.
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| MAC |
Media Access Control, das Zugangsverfahren zum eigentlichen Medium (Kabel) eines
Netzes. Es ist im Netzwerkcontroller implementiert, also beispielsweise in der Netzwerkkarte.
Diese benötigt dann eine so genannte MAC-Adresse (oder Hardware-Adresse), durch die eine
Station eindeutig im Netz identifiziert ist. Netzwerkadressen (etwa IP-Adressen) werden zum
eigentlichen Datenaustausch immer auf MAC-Adressen abgebildet. Die MAC-Adressen sind bei
Netzwerkkarten und anderen Geräten in einem nichtflüchtigen Speicher festgehalten und weltweit
für jedes Gerät eindeutig.
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| MAC-Adresse |
(MAC-ID)Die unveränderbare, physikalische Adresse einer
Netzwerkkomponente.
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| MAU |
Medium Access Unit, auch Transceiver genannt. Sie bildet die Schnittstelle auf der Seite
des Netzmediums (Kabel) zum Anschluss von Stationen. MAU und AUI sind heute
normalerweise auf den Netzwerkkarten untergebracht. Mitunter nennt man allerdings auch den
zentralen Verteiler bei Token Ring MAU, was dann aber Multiple Access Unit bedeutet.
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| Mailbox |
Online-System, in der Nachrichten zwischengelagert werden können,
die per E-Mail versandt worden sind.
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| Mailfolder |
Das elektronische Postfach. In dieser Datei werden
alle eingehenden E-Mails gesammelt. Es gibt den aktuellen
Mailfolder, den received-Folder, in dem die gelesenen E-Mails
abgelegt werden. Der User kann sich noch diverse andere Folder
anlegen, in denen er seine E-Mails organisiert, um den Überblick zu behalten.
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| Mailingliste |
Eine E-Mail-Adresse, hinter der keine Person,
sondern eine Liste von anderen E-Mail-Adressen steht. Verteiler
haben den Vorteil, dass die Adresse gleich bleibt, während die
Adressaten wechseln können. Ausserdem sind mit einer Adresse viele
Personen gleichzeitig erreichbar.
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| Mailreflector |
Eine E-Mail Adresse, die an sie gerichtete E-Mail and den Absender
zurückschickt oder auch an eine definierte Liste von Adressen. Dient
als Prüfeinrichtung für E-Mail Verkehr.
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Mail-Bombing (Denial-of-Service Attacke) |
Einer der ältesten Denial of Service-Attacks ist das inzwischen "klassische" Mail-Bombing. Hierzu wird ein Empfänger mit einer Vielzahl von gleichlautenden E-Mails regelrecht bombadiert, so daß das nächste Herunterladen der E-Mails zur Qual werden dürfte. Die Ausführung erzeugt aber noch ein anderes Opfer. Der ausführende Mailserver hat ebenfalls viel zu tun, diese E-Mails zu generieren und zu versenden.
Eine sehr unangenehme Variante des Mail-Bombings ist die Anmeldung eines Opfers bei Unmengen von Mailinglisten. Das Opfer muß sich nämlich nach so einer Attacke mühsam aus allen angemeldeten Listen manuell wieder austragen. |
Message Flooding (Denial-of-Service Attack) |
Dies ist die primitivste Art des Angriffs auf einen Rechner. Dabei wird nur ein Brute-Force Angriff durchgeführt, bei dem (sinnlose) Nachrichten in einer so großen Zahl an einen Rechner gesendet werden, so daß er durch die Flut dieser Nachrichten nicht mehr dazu kommt die Nachrichten seiner Clients zu behandeln. Ein gutes Beispiel für solche Nachrichten sind Ping-Anfragen (echo-request). Wird ein Rechner durch eine große Zahl an solchen Nachrichten bombadiert, so kann dies dazu führen, daß er einen Großteil seiner Rechenzeit damit verbringt die entsprechenden Antworten (echo-replies) zu verschicken. Dies kann dazu führen, daß der Rechner nicht mehr in der Lage ist die Anfragen seiner Clients zu bearbeiten. |
| Meta-Informationssysteme |
siehe Search Engines
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| MILNET |
ist ein Teil des INTERNET. Es wird vom US-amerikanischen Militär zum Versand
von nicht geheimen Daten genutzt.
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| MIDI |
Music Instruments Digital Interface. Kommt im WWW auch als Dateiformat
für Hintergrundmusik zum Einsatz.
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| MIME |
Multipurpose Internet Mail Extensions. Erweiterungen der E-Mail-Standards
im Internet zur Übertragung von 8-Bit-Datenströmen, File-Attachments etc.
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| Monomode-Glasfaser |
Ein Unterscheidungsmerkmal für Glasfaserkabel ist die Anzahl der
Wellen (Moden), die sie führen können. Benutzt man nur eine Mode, spricht man von
Monomode-Fasern. Sie haben in der Regel für Netzwerke einen Kerndurchmesser von 9
Mikrometern.
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| MPEG |
Motion Pictures Experts Group. Per Datenkompression funktionierender
Standard zur Darstellung von Bewegtdaten (QuickTime).
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| Multimedia |
Spielt im WWW eine wichtige Rolle. Neben Text beinhalten viele Sites auch
Bilder (JPEG, GIF, PNG), Tondateien (AU, LiveAudio, WAV, MIDI),
Animationen (Shockwave) und QuickTime-Filme.
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| Multimode-Glasfaser |
Benutzt ein Kabel mehrere Moden, nennt man es Multimode-Faser.
Der Kerndurchmesser beträgt bei diesem Typ 50 oder 62,5 Mikrometer.
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| MUD |
Multi-User Dungeon: Spiel auf dem Internet, bei dem jeder Mitspieler
in eine fiktive Rolle schlüpft; benannt nach dem Original-MUD, "Dragons
and Dungeons". MUDs werden inzwischen aber auch als Hilfsmittel für
Online-Konferenzen sowie als Unterrichtshilfe eingesetzt.
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| MX |
MaileXchange Record. Ein Eintrag in Transportsoftware-Konfigurationen,
der Hinweis darauf gibt, über welchen Rechner
eine bestimmte Nachricht gehen muß, damit sie beim eigentlichen
Adressaten ankommt. MX ist auch ein Rechner, der stellvertretend
für einen anderen Rechner Daten entgegennimmt.
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| Nameserver |
Auch Domain Name Server genannt. Rechner im Internet, der eine Tabelle mit
Domain-Namen und den zugehörigen IP-Adressen enthält. Wird in der Regel vom
Provider gestellt.
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| NAT |
(Network Address Translation) Umsetzung von IP-Adressen. Zum Beispiel
ist ein Firmennetz über einen NAT-fähigen Router oder Firewall mit dem Internet
verbunden, arbeitet intern allerdings mit einem eigenen vom Internet unabhängigen
IP-Adressraum. Von außen ist das Netz nur über eine einzige (oder einige
wenige) IP-Adressen ansprechbar. Anhand der Port-Nummer im empfangenen TCP/IP-Paket wird
dieses an einen bestimmten internen Netzteilnehmer weiter geroutet.
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| NCSA |
National Center for Supercomputing Applications. Neben dem CERN eine der ursprünglichen
Entwicklungsstätten des WWW. Der NCSA-Webserver ist immer noch weit verbreitet.
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| Netiquette |
Kunstwort aus "Network Etiquette"; definiert "korrekte" Verhaltensweisen im Internet.
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| Netzwerk-Administrator |
Gefährlichste Komponente eines Netzwerks. Neben Putzdiensten (s. u.) die häufigste
Ursache für den Ausfall von Netzsegmenten und Servern. Merke: Wer glaubt, daß
Netzwerk-Adminstatoren Netze administrieren, der glaubt auch, daß Zitronenfalter
Zitronen falten.
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| NetBEUI |
NetBIOS Extended User Interface - Verbesserundg des NetBIOS-Protokolls
von Microsoft. NetBEUI ist in ammen Windows-Netzen verfügbar. Nachteil: kein
Routing möglich.
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| Newbie |
Internet-Neuling
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| Newsgroup |
Ein Online-Diskussionsforum im Usenet (siehe dort); es gibt weltweit
ungefähr 15.000 solcher Newsgroups, davon mindestens 500 in deutscher
Sprache.
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| Newsreader |
Ein Programm, das bei der Darstellung von Mitteilungen aus Newsgroups
behilflich ist und dabei auch Threads (siehe dort) anzeigt.
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| NFS |
(Network File System) Protokolle, die es erlauben, Dateien
auch auf anderen Netzwerkrechnern zu verwenden, als ob sie zum eigenen
Rechner gehören würden. Man kopiert die Dateien nicht auf den eigenen
Rechner sondern liest, editiert oder speichert sie auf dem anderen Rechner.
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| NIC |
Network Information Center, unter anderem für die Vergabe von
Domains zuständig (http://www.internic.net, http:/www.nic.de)
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| NNTP |
Network News Transfer Protocol, auch Üsenet News" genannt, ist das
im Internet verwendete Protokoll zum Austausch von News-Dateien.
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| NBP |
Name Binding Protocol (das Service Locating Protocol unter AppleTalk)
|
| NSF |
N |
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