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Eigentlich, ja eigentlich ist das Thema "Netzwerktechnik" ja sooo einfach ;-)
Allerdings nur, wenn gewisse Grundlagen bekannt sind... deshalb in den folgenden Artikel einiges über:

Das ISO-Referenzmodell
Die IP-Adressen
Die Subnetz-Maske
und etwas überRechner-Namen und Domain Name Service (DNS)

Das ISO-Referenzmodell


Zur Beschreibung der Struktur und Funktion von Protokollen für die Datenkommunikation wird ein Architekturmodell zugrundegelegt, das von der International Standards Organisation (ISO) entwickelt wurde.
Dieses Basisreferenzmodell namens Open Systems Interconnect (OSI) Reference Model schafft einen Bezugsrahmen für die Behandlung von Themen aus dem Bereich der Datenkommunikation.

Das Basisreferenzmodell der ISO besteht aus 7 Schichten (layers).

Jede dieser Schichten definiert gewisse Funktionen der Protokolle für die Datenkommunikation, die beim Austausch von Daten zwischen Anwendungen über ein dazwischenliegendes Netzwerk hinweg ausgeführt werden.

Jede einzelne Schicht definiert nicht ein Protokoll, sondern stellt vielmehr eine Funktion der Datenkommunikation dar, die von beliebig vielen Protokollen ausgeführt werden kann. Jede Schicht kann mehrere Protokolle enthalten, von denen jedes solche Dienste bereitstellt, wie sie für die Erfüllung der Funktion dieser Schicht benötigt werden. Es ergibt sich das folgende Modell:


TCP/IP

TCP/IP ist nicht nur im UNIX-Bereich, sondern auch auf dem PC (DOS, Windows, etc.) oder MACs der Standard-Protokoll-Stack für die Anbindung an das Internet und untereinander. Auch in der Beleuchtungstechnik wird dieses schon bestehende und bewährte Protokoll für die Vernetzung von Komponenten untereinander verwendet:

TCP/IP-Features:
Offene Protokollspezifikationen: frei zugänglich, herstellerunabhängig.

Unabhängig von einem bestimmten Netzwerkmedium.

Einheitliches Adressierungsschema.

Standardisierte Schnittstelle zu Anwendungsprogrammen.

Die Protokollarchitektur von TCP/IP im Vergleich z


Die Daten wandern durch die einzelnen Schichten und bekommen in jeder tieferen Schicht einen neuen Header (Kopf) mit Kontrollinformationen hinzugefügt -> Encapsulation (Kapselung).

Beim Datentransport Von unten nach oben, werden diese Zusatzinformationen wieder entfernt.

Bezeichnung der Daten in den einzelnen Schichten:




Die Netzzugangsschicht

Übertragung von Daten in einem direkt angeschlossenen Netzwerk.

Definiert, wie ein IP-Datagramm über das Netzwerk transportiert wird.

Jeder physikalische Netzwerkstandard braucht sein eigenes Protokoll.

Abbildung von IP-Adressen auf physikalische Netzadressen.

Dokumentation : RFC826 und RFC894.



Die Internetschicht

Das Internet Protokoll (IP) definiert Transport von Datagrammen.

Definition von Datagrammen (kleinste Einheit für die Übertragung im Internet).

Definition der Internet-Adressierung.

Routing von Datagrammen zu fremden Rechnern.

Keine eigene Fehlerkorrektur.

Bereitstellung des Internet Control Message Protocols (ICMP) zur Versendung von Kontrollinformationen:

Flußkontrolle

Erkennung unerreichbarer Ziele

Änderungen im Routing

Statusabfrage bei fremden Rechnern

Dokumentation : RFC791 (IP), RFC792 (ICMP)



Die Transportschicht

Bereitstellung des Transmission Control Protocol (TCP) und des User Datagram Protocol (UDP).

TCP bietet Fehlererkennung und Korrektur auf dem gesamten Übertragungsweg.

UDP bietet eine verbindungslose Übertragung mit geringem Verwaltungsaufwand.



Die Anwendungsschicht

Bereitstellung von Anwendungssoftware, wie

Ping, Telnet, FTP, Email, News, WWW, etc..



Das Datagramm:

Im Internet werden Daten als kleine Pakete (Datagramme) verschickt -> kein direkter Verbindungsaufbau zum Zielrechner.

Jede Information wird mit Kontrollinformationen versehen und in ein Datagramm "verpackt":

Jedes einzelne Datagramm durchquert das Netz unabhängig von allen anderen Datagrammen.

Ein Datagramm ist ein Paketformat, dessen erste fünf oder sechs 32-Bit-Wörter Kontrollinformationen enthalten und als Header bezeichnet werden.

Weil die Länge des Headers variieren kann (das sechste Header-Wort ist optional), ist ein Feld namens Internet Header Length (IHL) enthalten, in dem die Länge angegeben ist. Der Header enthält alle Informationen, die für die Zustellung des Datagramms notwendig sind.

Das Internet-Protokoll transportiert Datagramme, indem es die Destination Address (Zieladresse) im fünften Wort des Headers liest. Diese Zieladresse ist die Standard-IP-Adresse mit einer Länge von 32 Bit.

Wenn die Zieladresse zu einem Rechner im lokalen Netzwerk gehört, wird das Datagramm auf direktem Wege zugestellt. Andernfalls wird es an einen Router übergeben (es wird geroutet).






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